Hajek bloggt: Wiedervereinigung FPÖ-BZÖ. Macht das Sinn?
Bündnisobmann Peter Westenthaler hat eine partielle Kooperation mit der FPÖ vorgeschlagen. Diese lehnte wieder einmal brüsk ab.
FOTOGRAFIE: Gianmaria Gava

Dem BZÖ geht es eigentlich besser als je zuvor. Aufgrund der anhaltenden Koalitionskrise liegt das Bündnis bei 5 Prozent, was beinahe schon sensationell ist. Trotzdem lanciert Peter Westenthaler zum wiederholten Mal eine Kooperation mit den Freiheitlichen.
Diese zeigen aber dem ehemaligen Mitstreiter die kalte Schulter. Verständlich auch, denn die orange Truppe hatte den verbliebenen Blauen einen schönen Scherbenhaufen hinterlassen.
Der Unterschied zwischen der heutigen FPÖ und dem BZÖ liegt nicht in deren inhaltlichen Ausrichtung - da können sie sich die Hand geben - sondern in der ideologischen Positionierung. Die Strache FPÖ ist mehr denn je eine rechtspopulistische Partei auf Basis der traditionellen Dritten Lagers. Das BZÖ hingegen ist - ja was eigentlich?
Insofern macht es für die FPÖ keinen Sinn mit dem BZÖ zu kooperieren oder überhaupt wieder zusammen zu gehen. Natürlich würde man in einem ersten Schritt Stimmenzuwächse haben, jedoch wäre wieder einmal die Reputation bei den Wählern gefährdet und man müsste sich mit Personen verständigen, mit denen es einfach keine Basis mehr gibt.
In diesem Sinn ist die Haltung der Freiheitlichen richtiggehend nachhaltig.
Peter Hajek ist Geschäftsführer der Peter Hajek Public Opinion Strategies und schreibt exklusiv auf www.datum.at jeden Dienstag und Donnerstag Kommentare zum innenpolitischen Geschehen.
Alle bisher erschienenen Beiträge finden Sie hier.
Diese zeigen aber dem ehemaligen Mitstreiter die kalte Schulter. Verständlich auch, denn die orange Truppe hatte den verbliebenen Blauen einen schönen Scherbenhaufen hinterlassen.
Der Unterschied zwischen der heutigen FPÖ und dem BZÖ liegt nicht in deren inhaltlichen Ausrichtung - da können sie sich die Hand geben - sondern in der ideologischen Positionierung. Die Strache FPÖ ist mehr denn je eine rechtspopulistische Partei auf Basis der traditionellen Dritten Lagers. Das BZÖ hingegen ist - ja was eigentlich?
Insofern macht es für die FPÖ keinen Sinn mit dem BZÖ zu kooperieren oder überhaupt wieder zusammen zu gehen. Natürlich würde man in einem ersten Schritt Stimmenzuwächse haben, jedoch wäre wieder einmal die Reputation bei den Wählern gefährdet und man müsste sich mit Personen verständigen, mit denen es einfach keine Basis mehr gibt.
In diesem Sinn ist die Haltung der Freiheitlichen richtiggehend nachhaltig.
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