Grndsätzlich stimme ich Ihnen ja zu, egal wie tiefsitzend das reaktionäre Herummosern bei so manchem Mitbürger verankert sein mag, wenn es hart auf hart kommt, wollen nur wenige eine wirklich rechte Regierung. Das sieht man besonders gut bei der Frage zu Wahlmotiven von FPÖ/BZÖ Wählern - da will dann plötzlich nur noch ein Bruchteil, dass diese Parteien tatsächlich den Kanzler stellen.
Aber, bei allem Verständnis für den Wunsch "protest-zu-wählen" - was immer das sein soll, eine Wahl sollte ja meiner Meinung nach eine vorwärtsgerichtete Entscheidung sein und kein Zeugnis/Denkzettel o.ä., immerhin gehts ja ums Gestalten - also bei allem Verständnis dafür, drängt sich mir die Frage auf: Kann es auch ein nicht-rechtes Protestangebot geben, mit dem man dieses Potential abholen könnte? Anders gefragt: Wie müsste das Programm / die Positionierung einer Partei aussehen, die zwar gezielt auf Protestwähler fokussiert, ohne jedoch in den Sumpf des rechten Randes zu geraten?
Wie müsste ein "nicht-rechter" Protest aussehen
Aber, bei allem Verständnis für den Wunsch "protest-zu-wählen" - was immer das sein soll, eine Wahl sollte ja meiner Meinung nach eine vorwärtsgerichtete Entscheidung sein und kein Zeugnis/Denkzettel o.ä., immerhin gehts ja ums Gestalten - also bei allem Verständnis dafür, drängt sich mir die Frage auf: Kann es auch ein nicht-rechtes Protestangebot geben, mit dem man dieses Potential abholen könnte? Anders gefragt: Wie müsste das Programm / die Positionierung einer Partei aussehen, die zwar gezielt auf Protestwähler fokussiert, ohne jedoch in den Sumpf des rechten Randes zu geraten?