Hajek bloggt: BZÖ wird zur FDP?
BZÖ-Obmann Bucher sucht einen neuen Kurs für das BZÖ. Eine neue FDP wird es aber nicht werden.
FOTO: GIANMARIA GAVA

Josef Bucher möchte die Bundespartei neu aufstellen. Da tut er gut daran, denn sonst überlebt das BZÖ die Niederlagenserie in den Bundesländer auf Bundeseben auch nicht.
Die Partei ist darüber aber gespalten, was wenig verwundert. Denn das BZÖ ist mit dem Abgang von Jörg Haider weniger eine Bewegung als ein Sammelbecken für Einzelkämpfer.
In Kärnten tritt man - noch - geeint auf, aber auch hier zeichnen sich die ersten Konfliktlinien (Stichwort Dörfler versus Scheuch-Brüder) schon ab.
In den restlichen Bundesländern ist man nicht vorhanden, bis auf die Steiermark, wo Gerald Grosz seine politische Haut als Ordnungshüter ersten Ranges zu Markte trägt. Ihm könnte auch nächstes Jahr ein Erfolg in der Steiermark gelingen.
Dann gibt es noch die Parlamentsfraktion in Wien - und da gibt es eine große Anzahl an altbekannten Politikern, die sich gegenseitig auch nicht ganz grün sind wie zum Beispiel Peter Westenthaler, Ewald Stadler, Herbert Scheibner oder Stefan Petzner.
Und damit sind wir auch schon beim Hauptproblem des Seppi Bucher: So lange noch die alte FPÖ-Politik durch die oben genannten Personen vertreten wird, so lange wird auch kein Wechsel in der politischen Ausrichtung gelingen.
Allen guten Konzepten zum Trotz.
Peter Hajek ist Geschäftsführer der Peter Hajek Public Opinion Strategies und schreibt exklusiv auf www.datum.at jeden Dienstag und Donnerstag Kommentare zum innenpolitischen Geschehen.
Die Partei ist darüber aber gespalten, was wenig verwundert. Denn das BZÖ ist mit dem Abgang von Jörg Haider weniger eine Bewegung als ein Sammelbecken für Einzelkämpfer.
In Kärnten tritt man - noch - geeint auf, aber auch hier zeichnen sich die ersten Konfliktlinien (Stichwort Dörfler versus Scheuch-Brüder) schon ab.
In den restlichen Bundesländern ist man nicht vorhanden, bis auf die Steiermark, wo Gerald Grosz seine politische Haut als Ordnungshüter ersten Ranges zu Markte trägt. Ihm könnte auch nächstes Jahr ein Erfolg in der Steiermark gelingen.
Dann gibt es noch die Parlamentsfraktion in Wien - und da gibt es eine große Anzahl an altbekannten Politikern, die sich gegenseitig auch nicht ganz grün sind wie zum Beispiel Peter Westenthaler, Ewald Stadler, Herbert Scheibner oder Stefan Petzner.
Und damit sind wir auch schon beim Hauptproblem des Seppi Bucher: So lange noch die alte FPÖ-Politik durch die oben genannten Personen vertreten wird, so lange wird auch kein Wechsel in der politischen Ausrichtung gelingen.
Allen guten Konzepten zum Trotz.
Peter Hajek ist Geschäftsführer der Peter Hajek Public Opinion Strategies und schreibt exklusiv auf www.datum.at jeden Dienstag und Donnerstag Kommentare zum innenpolitischen Geschehen.
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