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    <title>Datum 11/09 - Seiten der Zeit : Kommentare</title>
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    <dc:publisher>ronald</dc:publisher>
    <dc:creator>ronald</dc:creator>
    <dc:date>2009-11-13T19:47:41Z</dc:date>
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    <title>Datum 11/09 - Seiten der Zeit</title>
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  <item rdf:about="http://www.datum.at/1109/stories/ich-wuerde-ihre-gedanken-saeubern/#6030308">
    <title>Schüssel : Scheuba 1:0</title>
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    <description>Nein, ob Grasser halbseiden ist, oder Schüssel selbstgerecht, sind Yellow Press-Themen. Die politische Seite an Wolfgang Schüssel ist die langweilige Abfolge handfester Beschlüsse von Ministerräten, Klubsitzungen etc. Dort hat er die Krankenkassen entleert und die Studierenden im Regen stehen lassen.&lt;br /&gt;
Florian Scheuba entpuppt sich als sehr unpolitischer Mensch und vergibt der Datumsredaktion einen wichtigen Interviewtermin. Schüssels aktuelle politische Arbeit bleibt im Dunkel.&lt;br /&gt;
Wie lustig auch, dass er als &quot;Es gibt keinen Pflegenotstand-Kanzler&quot; heute von einer demografischen Zeitbombe spricht - bleibt aber vom Interviewer zugunsten dem Thema Vera Russwurm unangetastet. Bitte, liebe Redaktion, ringt um mehr Qualität!</description>
    <dc:creator>unpolitischesatire (Gast)</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 unpolitischesatire (Gast)</dc:rights>
    <dc:date>2009-11-06T16:42:22Z</dc:date>
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    <title>Russland/Ukraine</title>
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    <description>Das jüngste  Buch KGB und andere Gedichte von Igor Pomerantsev  kam  Anfang Oktober 2009  in ukrainischer Sprache  beim  bekannten Kiever Verlag Grani-T heraus, obwohl es ursprünglich in russisch verfasst wurde.  Das Moskauer Verlagshaus, das die letzten Bücher von Pomerantsev veröffentlicht hatte, zögert die Veröffentlichung  seit eineinhalb Jahren hinaus  - ein  Symptom  für das   politische Klima in einem Land, wo einstige KGB-Funktionäre an den Schalthebeln der Macht sitzen. &lt;br /&gt;
KGB und andere Gedichte will erstmals  die  selektiven Unterdrückungsmechanismen  in den 1970er Jahren aufzeigen. Es gibt Filme, Romane und Gedichte über die Stalin-Ära. Die 1970er Jahre  hingegen stellen  auf literarischer Ebene  eine nicht dokumentierte Grauzone dar. Der totalitäre Konformismus und die Menschen, die diese Jahre mitgeprägt haben, sind nach wie vor aktiv. In Russland  fand bis heute kein Aufarbeitungs-Prozess  über die unmenschlichen KGB-Methoden statt, das hängt letztlich damit zusammen, dass die große Mehrheit der Bevölkerung diese Zeitspanne mit amoralischer Passivität  mitgetragen hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die dramaturgische Gegenüberstellung seiner damaligen Gedichte   mit neuen Gedichten erzwingt Pomerantsev einen Nachdenkprozess über die Vergangenheit .  Die Fotos zu den einzelnen Gedichten  spiegeln dabei  - in Form eines Albums -  den politischen Druck in den 70er Jahren in Kiev wieder. Es ist eine lyrische, keine journalistische Aufarbeitung mit persönlichen Eindrücken. Im Vorwort des Buches schreibt, Juri Andrukhovych, der wohl bekannteste ukrainische Schriftsteller (Suhrkamp Verlag): Pomerantsev erinnert mich in seinem Stil an Kafka und  Proust ,    Es geht nicht um Heldentum, sondern um die Bekenntnis eines schwachen Mannes, der vom Schicksal dazu verdammt wurde, mutig zu agieren, um seine persönliche Integrität zu wahren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der lyrische Held dieses Buches beschreibt detailgetreu seine Gefühle. Er versteckt weder Angst noch Panik, beschreibt ungeschönt die tiefe Frustration seiner Freunde, unter denen  es unter Druck zu Verrat kam. Der Unterton ist ein zuweilen schwarzer, vom Mitfühlen geprägter Humor, der auf die Jäger und die Gejagten eingeht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im ersten Teil des Buches, auf 135 Seiten, werden die Gedichte und Fotos mit einem Protokoll über die Verhaftung ergänzt. Im zweiten Teil des Buches, auf 97 Seiten,  reflektieren 22 Essays die Zeit danach. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einen ersten Versuch, die totalitären 1970er Jahre aufzuarbeiten, unternahm Igor Pomerantsev bereits 1983 mit dem Hörspiel Do you hear me, das von BBC World Service ins Englische übersetzt und 1985 gesendet wurde. Der Inhalt dieses Hörspiels hat sehr starke Ähnlichkeit mit dem deutschen Film Das Leben der Anderen (2006 von Florian Henckel von Donnersmarck)</description>
    <dc:creator>Milena Findeis (Gast)</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 Milena Findeis (Gast)</dc:rights>
    <dc:date>2009-11-04T12:07:11Z</dc:date>
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   <title>find</title>
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