Lebenslieder
Klassischer Rock, populäre Klassik, Neo-Volksmusik, Kaugummipop made in Austria und Hymnen: Der Verteidigungsminister aus Tirol mag es gern wild – aber im Rahmen.
Auswahl: Günther Platter
Proud Mary von Creedence Clearwater Revival
„Proud Mary“, der Evergreen von Creedence Clearwater Revival, muss ins Programm jedes Rhythmusgitarristen. Den optimistischen Song über einen stolzen Mississippi-Raddampfer hat John Fogerty nach Ende seiner Armeezeit geschrieben. „Fahr weiter, meine stolze Mary, nur immer weiter!“
Klavierkonzert 21 (KV 467) von Wolfgang Amadeus Mozart
Der Jubilar des Jahres komponierte dieses Meisterwerk in C-Dur 1785 in Wien. Im Vergleich zu anderen Komponisten hören sich Mozarts Klavierkonzerte melodiebetonter und unterhaltsamer. Das macht sie bis heute so beliebt und erlaubt es auch einem Verteidigungsminister, sich genussvoller Leichtigkeit hinzugeben.

oh du mein österreich von F.E.E.C. Suppé-Demelli
Francesco Ezechiele Ermenegildo Cavagliere Suppé-Demelli war ein echtes Kind der Monarchie. Als Kapellmeister in Wien komponierte er zahlreiche Musikstücke. Da seine Libretti aber wenig anspruchsvoll waren, wird seine Musik heute kaum mehr aufgeführt. Sein Marsch aber ist ein Klassiker, eine Liebeserklärung an unsere Heimat …
The star-spangled banner von Jimi Hendrix
Als Gitarrist kommt man an Jimi Hendrix nicht vorbei. Seine Spieltechnik ist bis zum heutigen Tage verblüffend. Nachdenklich, bewegend – wie auch immer man dazu stehen mag – war für mich sein Auftritt in Woodstock: Hendrix spielte die wohl umstrittenste Interpretation der US-amerikanischen Nationalhymne.
ich lebe von Christl Stürmer
Mit Christl Stürmer konnte ich im „Camp Casablanca“ im Kosovo vor Hunderten österreichischen KFOR-Soldaten wieder einmal ein paar Riffs spielen. Spätestens seit diesem Duett zu „Ich lebe“ ist mir klar: Der Austropop hat nicht nur eine starke Vergangenheit, er hat noch viel mehr lebendige Stimmkraft für die Zukunft.
smoke on the water von Deep Purple
Das erste Lied, das man auf seiner Gitarre beherrscht. Einfach ein unglaublicher Song von Deep Purple. Das Lied beschreibt den Rauch auf dem Genfer See bei einem Brand des Genfer Casinos, in dem Frank Zappa gerade ein Konzert gab. Deep Purple auf der anderen Seite des Sees wurden Augenzeugen dieses Unglücks.
I han di gera von Bluatschink
Das Duo Bluatschink schafft es mit seiner Musik, gute Laune zu verbreiten. Dabei sind die Texte der beiden Lechtaler nicht immer leicht verdaulich: Drogenproblematik, Behindertenintegration, Umweltprobleme. Vielleicht werden Bluatschink gerade deshalb als die „Tiroler Antwort auf Simon and Garfunkel“ bezeichnet.
Ode an die Freude (op. 125) von Ludwig van Beethoven
Friedrich Schiller und Beethoven. Dem Zauber dieser von Vertrauen in Freundschaft und Versöhnung getragenen Melodie vermag sich niemand zu entziehen. Doch auch der Text ist ein Kraftwerk: „Wem der große Wurf gelungen, eines Freundes Freund zu sein.“ Wem das gelingt, der hat ein Geschenk fürs Leben.
Tears from heaven von Eric Clapton
Für mich eines der ergreifendsten Lieder von „Mister Slowhand“. Verdient hat Clapton für diesen Song, den er seinem verunglückten Sohn gewidmet hat, einen Grammy erhalten. Neueste Musikgeschichte schreibt er mit der Aufnahme des „Cream Reunion Concert“ vom vergangenen Jahr in der Londoner Royal Albert Hall.
Bisherige Autoren der Reihe „Lebenslieder“ finden Sie hier.
„Proud Mary“, der Evergreen von Creedence Clearwater Revival, muss ins Programm jedes Rhythmusgitarristen. Den optimistischen Song über einen stolzen Mississippi-Raddampfer hat John Fogerty nach Ende seiner Armeezeit geschrieben. „Fahr weiter, meine stolze Mary, nur immer weiter!“
Klavierkonzert 21 (KV 467) von Wolfgang Amadeus Mozart
Der Jubilar des Jahres komponierte dieses Meisterwerk in C-Dur 1785 in Wien. Im Vergleich zu anderen Komponisten hören sich Mozarts Klavierkonzerte melodiebetonter und unterhaltsamer. Das macht sie bis heute so beliebt und erlaubt es auch einem Verteidigungsminister, sich genussvoller Leichtigkeit hinzugeben.

oh du mein österreich von F.E.E.C. Suppé-Demelli
Francesco Ezechiele Ermenegildo Cavagliere Suppé-Demelli war ein echtes Kind der Monarchie. Als Kapellmeister in Wien komponierte er zahlreiche Musikstücke. Da seine Libretti aber wenig anspruchsvoll waren, wird seine Musik heute kaum mehr aufgeführt. Sein Marsch aber ist ein Klassiker, eine Liebeserklärung an unsere Heimat …
The star-spangled banner von Jimi Hendrix
Als Gitarrist kommt man an Jimi Hendrix nicht vorbei. Seine Spieltechnik ist bis zum heutigen Tage verblüffend. Nachdenklich, bewegend – wie auch immer man dazu stehen mag – war für mich sein Auftritt in Woodstock: Hendrix spielte die wohl umstrittenste Interpretation der US-amerikanischen Nationalhymne.
ich lebe von Christl Stürmer
Mit Christl Stürmer konnte ich im „Camp Casablanca“ im Kosovo vor Hunderten österreichischen KFOR-Soldaten wieder einmal ein paar Riffs spielen. Spätestens seit diesem Duett zu „Ich lebe“ ist mir klar: Der Austropop hat nicht nur eine starke Vergangenheit, er hat noch viel mehr lebendige Stimmkraft für die Zukunft.
smoke on the water von Deep Purple
Das erste Lied, das man auf seiner Gitarre beherrscht. Einfach ein unglaublicher Song von Deep Purple. Das Lied beschreibt den Rauch auf dem Genfer See bei einem Brand des Genfer Casinos, in dem Frank Zappa gerade ein Konzert gab. Deep Purple auf der anderen Seite des Sees wurden Augenzeugen dieses Unglücks.
I han di gera von Bluatschink
Das Duo Bluatschink schafft es mit seiner Musik, gute Laune zu verbreiten. Dabei sind die Texte der beiden Lechtaler nicht immer leicht verdaulich: Drogenproblematik, Behindertenintegration, Umweltprobleme. Vielleicht werden Bluatschink gerade deshalb als die „Tiroler Antwort auf Simon and Garfunkel“ bezeichnet.
Ode an die Freude (op. 125) von Ludwig van Beethoven
Friedrich Schiller und Beethoven. Dem Zauber dieser von Vertrauen in Freundschaft und Versöhnung getragenen Melodie vermag sich niemand zu entziehen. Doch auch der Text ist ein Kraftwerk: „Wem der große Wurf gelungen, eines Freundes Freund zu sein.“ Wem das gelingt, der hat ein Geschenk fürs Leben.
Tears from heaven von Eric Clapton
Für mich eines der ergreifendsten Lieder von „Mister Slowhand“. Verdient hat Clapton für diesen Song, den er seinem verunglückten Sohn gewidmet hat, einen Grammy erhalten. Neueste Musikgeschichte schreibt er mit der Aufnahme des „Cream Reunion Concert“ vom vergangenen Jahr in der Londoner Royal Albert Hall.
Bisherige Autoren der Reihe „Lebenslieder“ finden Sie hier.
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