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Liebe Leserin, lieber Leser,

Am Abend des Dienstag, den 22. August, wurde aus der DATUM-Redaktion in der Ungargasse im dritten Wiener Gemeindebezirk von unbekannten Tätern ein Computer gestohlen, auf dem sich unter anderem 30.000 E-Mail-Adressen, ein Teil der Abonenntendatei, die Kontaktdaten aller unserer Autorinnen und Autoren sowie teils hochsensible andere Kontaktdaten befanden.

Die Daten sind nicht samt und sonders verloren gegangen, können aber jetzt von Dritten eingesehen und missbräuchlich verwendet werden.

Sollte es dadurch zu Problemen bei der Servicierung unserer Leserinnen und Leser oder anderen Kalamitäten kommen, bitten wir um Ihr Verständnis.

Die neue Ausgabe ist von den Schwierigkeiten nicht betroffen und geht heute abend online.

Die Redaktion




EDITORIAL der aktuellen Ausgabe


Bescheidenheit ist eine Zier, in der wir uns gerne üben.

Zu gerne, sagen jene, die während der vergangenen zwei Jahre meinten, so ginge das alles nicht: DATUM müsse lauter werden, aufdringlicher, marktschreierischer. So wie die so genannten „Großen“ der Branche. Und überhaupt: Ohne das große Geld im Hintergrund würden wir sowieso keine zwei Ausgaben lang überleben, hieß es am Anfang. Mehr als zwei Jahre später feiern wir die mittlerweile dritte Sommer-Doppelausgabe von DATUM.

Unsere Auflage hat sich – einzig und allein dank Ihnen, unseren Leserinnen und Lesern – in dieser Zeit mehr als verdreifacht, von 3.000 auf 10.000 Stück. Und das nahezu ohne jegliche Werbung, nur durch Mundpropaganda und eine gute Presse im In-, aber vor allem im Ausland. Dafür wollen wir uns bei Ihnen erst einmal richtig herzlich bedanken: DANKE. Und Sie gleichzeitig um etwas bitten.


editorialfoto

DATUM über Obertraun, entdeckt von unserem Leser Georg Koder (siehe auch unsere Lesergalerie)

Ob wir den bisher eingeschlagenen Weg erfolgreich fortsetzen können, hängt wiederum einzig und allein von Ihnen ab. Sie haben es ermöglicht zu beweisen, dass es in der österreichischen Medienlandschaft Platz für ein Blatt gibt, das Wert auf höchste Qualität in der Berichterstattung wie in der optischen Gestaltung legt.

Unser Problem besteht aber trotz allem darin, dass wir dem Gros unserer potenziellen Leserinnen und Leser nach wie vor unbekannt sind. Wir können Ihnen DATUM nicht mit einem Gratishandy, einem Internetanschluss oder einem billigen Ticket fürs Robbie-Williams-Konzert schmackhaft machen. Wollen wir auch nicht.

Was wir wollen, ist, Monat für Monat ein spannendes und seriöses Heft für Sie zu machen, das den höchsten Ansprüchen genügt. Nicht mehr und nicht weniger. Die Arbeit machen wir – die Grundlagen für diese Arbeit müssen aber Sie schaffen. Deshalb bitten wir Sie, hinauszugehen zu Ihren Freunden, Bekannten und Verwandten und ihnen unser Blatt näher zu bringen. BITTE.

Mit diesen Zeilen verabschieden wir uns in die Sommerpause. Vielen lieben Dank für die zahllosen Glückwünsche zum zweiten Geburtstag. Wir wünschen Ihnen alle Sonne der Welt, verbleiben hochachtungsvoll und wünschen Ihnen viel Vergnügen bei der Lektüre der Seiten der Zeit, in der Sie unter anderem folgendes erwartet:

Johann Skocek lässt sich von Hans Dichand das System Hans Dichand erklären. Nicole Bojar und Michaela Kampl besuchen junge Österreicher, die nicht von zuhause ausziehen wollen. Karl Merkatz sagt, was er mit Frank Stronach gemeinsam hat.

Anneliese Rohrer erklärt, warum die Australier heute keine Einwanderer mehr mögen. Helmut Neundlinger teilt den Schmerz des Schriftstellers Ludwig Fels. Verteidigungsminister Günther Platter öffnet seine Jukebox. Saskia Jungnikl geht im Südburgenland ins Puff.

Uschi Fellner offenbart, was auf ihrem Nachtkastl liegt.
Boris Jordan findet Charts heute so was von out-of-date.
Michael Frank fragt nach der Bedeutung von Alzheimer.

Rainer Krispel analysiert die heimische Popkultur. Mathias Huter trifft sich mit Willi Langthaler, dem linksextremsten Österreicher. Martin Bartenberger schaut fünfzig Jahre lang ORF. Boris Marte fragt sich, was Parteien heute überhaupt noch sollen.

Andreas Feiertag und Heinz Schmidt entdecken auf Friedhöfen das jüdische Erbe Österreichs. Ani Reng setzt sich ins Pucherl.

Das alles und noch viel mehr gibt’s ab heute an folgenden Orten in ganz Österreich für 4,50 Euro zu erwerben: DATUM-Verkaufsstellen

Herzlichst,

Klaus Stimeder und Johannes Weyringer
office@datum.at

PS: Unter dieser Adresse können Sie auch unseren monatlichen Newsletter bestellen



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