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Hajek bloggt: Studiengebühren, die 125.

Man könnte glauben, das Wohl und Wehe des Landes hängt von den Studiengebühren ab. Ein Trugschluss.

FOTOGRAFIE: Ganmaria Gava

Hajek
Der Zugang zur Bildung ist ein wichtiges Gut für eine Gesellschaft. Die Schulpflicht und der kostenlose Schulbesuch sind Meilensteine der österreichischen Geschichte und haben zum Wohlstand des Landes beigetragen.

Nun sollen nach diesem Grundsatz auch die Studiengebühren wieder abgeschafft werden. Der Zugang zur Bildung muss frei sein.

Aber: Was ist dann mit den beruflichen Fortbildungen bei diversen Institutionen wie dem WIFI? Wieso müssen Menschen, die eine Meisterprüfung ablegen, dafür zahlen?

Und, warum zahlt man für den Kindergarten in den meisten Bundesländer? Und das deutlich mehr als die - Sie verzeihen - läppischen 363 Euro pro Semester.

Die Abschaffung der Studiengebühren dienen einzig und allein der Mobiliserung der Wählerschaft von SPÖ und Grünen.

Inhaltlich ist es kaum zu rechtfertigen. Schon gar nicht gegenüber der Arbeiterschaft.


Peter Hajek ist Geschäftsführer der Peter Hajek Public Opinion Strategies und schreibt exklusiv auf www.datum.at jeden Dienstag und Donnerstag Kommentare zum innenpolitischen Geschehen.

Alle bisher erschienenen Beiträge finden Sie hier.



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