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„Was ist der Unterschied zwischen einem C4 und Geldwäsche?“ „Das ist schwer zu sagen.“ – Comedian Stephen Colbert nimmt sich der Politikfinanzierung in den USA an.

Politikfinanzierung ist ein trockenes, kompliziertes Thema (DATUM hat sich im 2008 an der traurigen Situation in Österreich abgearbeitet). Außer Stephen Colbert beschäftigt sich damit. Der Comedian moderiert viermal pro Woche seinen Colbert Report auf dem TV-Sender Comedy Central, wo er einen republikanischen Talkshowhost mimt. Für den aktuellen Wahlkampf hat er einen SuperPAC ins Leben gerufen, um Geld für den republikanischen Kandidaten Rick Parry zu sammeln. Kein Tippfehler, nicht Rick Perry, sondern Parry – „with an A for America“. PAC steht dabei für Political Action Committee; sie können von Interessensgruppen ins Leben gerufen werden, um Kandidaten für politische Ämter zu unterstützen. Dass sie jetzt zu SuperPAC mutieren, wurde durch zwei Entscheidung des Supreme Court möglich: Viele der Spendenlimits wurden aufgehoben und SuperPACs dürfen nun Spots schalten, die politische Gegner direkt attackieren. Und wer es geschickt anstellt, muss nicht einmal die Namen der Spender nennen, wie Stephen Colbert und sein Anwalt erklären: