• Facebook
  • Twitter
  • RSS

Streitgespräch

Neos-Chef Matthias Strolz über die Grenzen des Liberalismus.

Ziesel

Warum 130 Erdhörnchen einen Bauträger 18 Millionen Euro kosten.

Kirche

Über das Leben in einem der strengsten Klöster der Welt mitten in Graz.

Globusbilder

Hotel Apartheid

Gerald Henzinger begibt sich in Mosambik auf eine Zeitreise.
Bild 1 von 8
Bild 2 von 8
Bild 3 von 8
Bild 4 von 8
Bild 5 von 8
Bild 6 von 8
Bild 7 von 8
Bild 8 von 8

Das Hotel Chuabo steht in Quelimane, der Hauptstadt der Provinz Zambezia im Norden Mosambiks. Dank der Sandstraßen in der Stadt und des Windes, der den Staub der Straße aufwirbelt und in jede noch so kleine Fuge trägt, hat Quelimane ein richtiges Westernflair. Es wurde von dem portugiesischen Glücksritter Montegiro, der mit Holzhandel, Baumwolle und Teeplantagen reich geworden ist, erbaut und 1966 eröffnet. Es wurde seither nie wieder restauriert oder umgebaut. Man begnügte sich mit dem Reparieren von Kaputtgegangenem, und selbst das geschah nicht immer. Zur Kolonialzeit war es Mosambikanern verboten, ins Hotel Chuabo zu gehen. Die portugiesische Apartheid regelte das: Ein Mosambikaner durfte dort bedienen, aber nicht bedient werden. Wer eine Nacht im Hotel Chuabo verbringen will, muss 2.500 Meticais, umgerechnet 50 Euro, bezahlen. Ein fairer Preis für eine Nacht in einem Hotel mit ungefähr vier Sternen. Die Zeitreise bekommt man gratis dazu.