• Facebook
  • Twitter
  • RSS

Streitgespräch

Neos-Chef Matthias Strolz über die Grenzen des Liberalismus.

Ziesel

Warum 130 Erdhörnchen einen Bauträger 18 Millionen Euro kosten.

Kirche

Über das Leben in einem der strengsten Klöster der Welt mitten in Graz.

Globusbilder

Turnverein

David Meskhi fotografiert georgische Turner in Sowjetästhetik.
Bild 1 von 8
Bild 2 von 8
Bild 3 von 8
Bild 4 von 8
Bild 5 von 8
Bild 6 von 8
Bild 7 von 8
Bild 8 von 8

Die Bilder des georgischen Fotografen David Meskhi erinnern an längst vergangene Zeiten. An jene des Kalten Krieges – als einer der wichtigsten Kampfschauplätze der Spitzensport war, in dem die Sowjetunion und die Vereinigten Staaten bei Olympischen Spielen um die Wette eiferten. Aber der Schein trügt. Meskhis Werke stammen zwar aus Georgien, wo heute noch viel an den Kalten Krieg erinnert. Aber die Fotografien sind zeitgenössisch und vom Fotografen extra so gewollt. Die Serie „Higher“ verwirrt den Betrachter absichtlich, die grobe Schwarz-Weiß-Ästhetik und die den Bildern innewohnende Melancholie sollen zeigen, dass das Ende der Sowjet­union in Georgien nicht automatisch die Moderne eingeleitet hat. Im Gegenteil: Die Turner leben dort bis heute in einer Vergangenheit, die nicht mehr wiederkommt. Sie streben nach Zielen, die politisch keine Bedeutung mehr haben. Und sie turnen auf Geräten, die nicht mehr von der staatlichen Zentralstelle erneuert werden.