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Gespräch

Kabarettist Florian Scheuba spricht mit Rapid-Trainer Zoran Barisic über Flüchtlinge, Geld und Fußball.

 
 
 
 

Revolution

Was nach fünf Jahren vom Arabischen Frühling übrig ist.

 
 
 

Musik

Wo »Sound of Music« noch Massen begeistert.

 
 

30. Jänner 1972

Bloody Sunday in Irland

Ab August 1971 ließ die protestantische Regierung Großbritanniens unter Edward Heath Anführer des katholischen Widerstandes ohne Gerichtsverfahren internieren. Das führte zu Protesten und Demonstrationen der Bevölkerung. Am 30 Januar 1972 brachen an die zehntausend Demonstranten aus dem Katholikenviertel Bogside in Richtung Stadtmitte auf. Schon zuvor herbeorderte englische Fallschirmjäger begannen auf sie zu schießen. 14 Menschen starben. Der „Bloody Sunday“ galt als Auftakt des Bürgerkrieges in Nordirland zwischen Protestanten und Katholiken. Erst 38 Jahre später, im Juni 2010, entschuldigte sich Großbritanniens Premier David Cameron bei den Opfern. Grund waren die Ergebnisse des Saville-Reports, einer offiziellen Untersuchung der Vorgänge, die den Soldaten die alleinige Schuld zuwies: