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Streitgespräch

Bundespräsident Heinz Fischer über Streitkultur, Liberalismus und Sozialismus.

In 24 Stunden um die Welt

Einmal um den Globus in 24 Geschichten aus aller Welt, von Mumbai über Tokio nach Sarajevo.

Schuld und Sühne

Das Gefängnis ist gescheitert. Justizminister Brandstetter verspricht längst notwendige Reformen, an die kaum wer glaubt.

30. Jänner 1972

Bloody Sunday in Irland

Ab August 1971 ließ die protestantische Regierung Großbritanniens unter Edward Heath Anführer des katholischen Widerstandes ohne Gerichtsverfahren internieren. Das führte zu Protesten und Demonstrationen der Bevölkerung. Am 30 Januar 1972 brachen an die zehntausend Demonstranten aus dem Katholikenviertel Bogside in Richtung Stadtmitte auf. Schon zuvor herbeorderte englische Fallschirmjäger begannen auf sie zu schießen. 14 Menschen starben. Der „Bloody Sunday“ galt als Auftakt des Bürgerkrieges in Nordirland zwischen Protestanten und Katholiken. Erst 38 Jahre später, im Juni 2010, entschuldigte sich Großbritanniens Premier David Cameron bei den Opfern. Grund waren die Ergebnisse des Saville-Reports, einer offiziellen Untersuchung der Vorgänge, die den Soldaten die alleinige Schuld zuwies: