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2. Februar 1709

Der „echte Robinson Crusoe“ wird geborgen

Am 1. Februar 1709 wurde der schottische Seemann Alexander Selkirk nach vier Jahren und vier Monaten von der unbewohnten Insel Isla Mas a Tierra geborgen und lieferte damit den Stoff für Daniel Defoes Geschichte um den wohl berühmtesten Schiffbrüchigen aller Zeiten, Robinson Crusoe. Selkirk war im Oktober 1704 mit dem englischen Kaperschiff St. George auf der chilenischen Insel gelandet, um sich auf die Suche nach Süßwasser und neuen Vorräten zu machen. Als sich herausstellte, dass der Rumpf des Schiffes stark beschädigt war, blieb Selkirk lieber allein zurück, als die Weiterfahrt zu riskieren. Das Schiff sank kurze Zeit später und fast die gesamte Mannschaft ertrank. 1719 schrieb Defoe seinen Roman über Robinson, der ganze 28 Jahre auf seiner Insel verbringen musste, dafür allerdings mit seinem Freund und Diener Freitag. Ab April zeigt das Wiener Burgtheater Robinson Crusoe in einer Inszenierung des Deutschen Jan Bosse.