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Neue Gesprächsreihe

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Medikamente

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Indien

Wie eine selbsternannte Liebespolizei verfolgten Paaren hilft.

18. Dezember 1865

Die Sklaverei wird in den USA abgeschafft

Am 18. Dezember 1865 trat der 13. Zusatzartikel zur Verfassung der Vereinigten Staaten in Kraft. Damit wurde die Sklaverei auf dem gesamten Gebiet der USA abgeschafft. Einen ersten Schritt in diese Richtung machte US-Präsident Abraham Lincoln bereits während des amerikanischen Bürgerkrieges (1861-1865). Die Emanzipations-Erklärung befreite per 1. Jänner 1863 alle Sklaven. Allerdings nur auf dem Papier, durchsetzbar natürlich nur auf dem Gebiet der Unions-Truppen. Die Klärung der Sklavenfrage  war aber nur eine „Begleiterscheinung“ des Sezessionskrieges, keineswegs dessen Ursache. Die Union war tief gespalten: Der Norden war industrialisiert, republikanisch und reich. Der Süden hingegen agrarisch, demokratisch und arm. Politische, wirtschaftliche und soziale Spannungen führten zum Austritt der „Südstaaten“ und Gründung einer unabhängigen Union („Konföderierten Staaten von Amerika“), nachdem Lincoln ohne eine einzige Stimme des Südens zum Präsidenten gewählt worden war. Durch den Beitritt neuer Staaten hatte sich nämlich das Machtgefüge zum Nachteil  des Südens innerhalb der Union verschoben. Auf Seiten des Nordens kämpften ehemalige Sklaven in eigenen Regimentern, sie wurden „Buffalo Soldiers“ genannt.  Ihnen setzte Bob Marley ein musikalisches Denkmal: