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18. Jänner 1951

„Die Sünderin“ löst einen Skandal aus

Eine Prostituierte, die ihrem kranken Freund Sterbehilfe leistet und anschließend Selbstmord begeht – nach der Premiere des deutschen Films „Die Sünderin“ am 18. Januar 1951 kam es in Deutschland zu tumultartigen Szenen zwischen Gegnern und Sympathisanten, Stinkbomben und Wasserwerfer kamen zum Einsatz. Vor allem religiöse Institutionen und konservative Politiker verurteilten den Film als Skandal. Auch wegen dieser Verurteilungen sowie zahlreicher Aufführungsverbote wurde „Die Sünderin“ zum Publikumserfolg. 1954 entschied das Bundesverwaltungsgericht, dass der Film durch die gesetzlich festgelegte Freiheit der Kunst von jeglicher Zensur geschützt sei und der Film konnte wieder in den Kinos gezeigt werden: