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Streitgespräch

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Blackout

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17. November 1983

Die Zapatisten werden gegründet

In Chiapas, Mexiko, wird die indigene Guerillaorganisation Ejército Zapatista de Liberación Nacional (Zapatistische Armee der Nationalen Befreiung, kurz: Zapatisten) – benannt nach dem Revolutionär Emiliano Zapata – gegründet. Die EZLN ist eine linksradikale Separatistengruppe, die erstmals am ersten Januar 1994 ins breite Licht der Öffentlichkeit rückte, als sie mehrere Bezirkshauptstädte Mexikos gleichzeitig besetzte, der Regierung den Krieg erklärte und drohte, bis nach Mexiko-Stadt vorzudringen. Auslöser war damals das Inkrafttreten des nordamerikanischen Freihandelsabkommens NAFTA. Das Abkommen setzte Artikel 27 der mexikanischen Verfassung – die Haupterrungenschaft der Revolution Emilio Zapatas – außer Kraft. Artikel 27 besagte, dass Grundstücke in Indianerbesitz nicht verkauft oder privatisiert werden dürfen. Die EZLN fürchtete, dass dadurch den Indianerstämmen Mexicos der Todesstoß versetzt würde. Heute setzt die EZLN eher auf waffenlose Aktionen und Manifeste und versucht die internationale Vernetzung voranzutreiben, während sie immer wieder selbst Ziel von Angriffen rechtsgerichteter Paramilitärs wird. Inzwischen gibt es die Zapatisten auch im Internet unter http://www.ezln.org.mx/ zu finden. Für alle, die des spanischen nicht mächtig sind hat Zwischenzeit Münster eine Dokumentation über die EZLN mit dem klingenden Namen „Der Aufstand der Würde“ gedreht. Den Trailer gibt es hier:

http://www.zwischenzeit-muenster.de/