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Streitgespräch

Bundespräsident Heinz Fischer über Streitkultur, Liberalismus und Sozialismus.

In 24 Stunden um die Welt

Einmal um den Globus in 24 Geschichten aus aller Welt, von Mumbai über Tokio nach Sarajevo.

Schuld und Sühne

Das Gefängnis ist gescheitert. Justizminister Brandstetter verspricht längst notwendige Reformen, an die kaum wer glaubt.

17. Dezember 1833

Kaspar Hauser stirbt

Am 17. Dezember 1833 starb ein Geheimnisvoller unter geheimnisvollen Umständen: Kasper Hauser. Er ist wohl bis heute das berühmteste Findelkind im deutschen Sprachraum. Zu Pfingsten 1928 tauchte ein etwa 16-jähriger Junge  in Nürnberg aus dem Nichts auf. Seine Geschichte erregte allgemeines Aufsehen. Angeblich hatte er erst auf dem Weg nach Nürnberg gehen, stehen und reden gelernt. Davor sei er zwölf Jahre in einem finsteren Verließ bei Wasser und Brot im wahrsten Sinne des Wortes gelegen. Gerüchte besagten damals, er  sei adeliger Herkunft. Zweimal erlitt Hauser Stichverletzungen: Das erste mysteriöse Attentat erfolgte 1929. Das zweite, tödliche in Ansbach am 14. Dezember 1833. Beide Male gab Kasper Hauser an, ein Unbekannter habe ihn attackiert. Beide Male konnten die Untersuchungsbehörden Selbstverschulden nicht ausschließen. Treffend daher die Grabinschrift: „Hier liegt Kaspar Hauser, Rätsel seiner Zeit, unbekannt die Herkunft, geheimnisvoll der Tod 1833.“ Eine der vielen Verfilmungen dieser Geschichte ist  „Jeder für sich und Gott gegen alle" von Werner Herzog aus dem Jahre 1974: