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21. Februar 1965

Malcolm X stirbt

Am 21. Februar 1965 wurde der US-amerikanische Führer der Bürgerrechtsbewegung Malcolm X (bürgerlicher Name: Malcolm Little) während eines Vortrags von politischen Fanatikern erschossen. Little verbrachte seine Jugend im kriminellen Milieu und landete schließlich im Gefängnis, wo er begann, sich mit Philosophie und Geschichte auseinanderzusetzen. Schließlich trat er der „Nation of Islam“ bei, einem politisch-religiösen Zusammenschluss schwarzer US-Amerikaner. Er änderte seinen Namen schließlich auf Malcolm X (der Buchstabe stand symbolisch für die Ungewissheit der eigenen Herkunft und des ursprünglichen Namens). Seinen bürgerlichen Namen „Little“ lehnte er in der Überzeugung, der Nachname eines jeden Schwarzen sei der, den ihm seine Sklavenhalter einst gaben, ab. Seinen über Jahre praktizierten schwarzen Nationalismus gab er nach Reisen durch Afrika und Europa zugunsten eines Einstehens für die Versöhnung aller Rassen auf, woraufhin er von der „Nation of Islam“ ausgeschlossen wurde. 1965 wurde er (vermutlich von mehreren Mitgliedern der „Nation“) mit 21 Schüssen ermordet: