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Streitgespräch

Neos-Chef Matthias Strolz über die Grenzen des Liberalismus.

Ziesel

Warum 130 Erdhörnchen einen Bauträger 18 Millionen Euro kosten.

Kirche

Über das Leben in einem der strengsten Klöster der Welt mitten in Graz.

1. Oktober 1949

Mao ruft die Volksrepublik China aus

Mao Zedong, Vorsitzender der kommunistischen Partei, ruft auf dem Platz des Himmlischen Friedens in Peking die Volksrepublik China aus und macht sich zum ersten Herrscher des roten Riesenreiches der Mitte. Mao wollte die immerwährende Revolution, allein während der gescheiterten Kollektivierung der Landwirtschaft – heute als die „drei bitteren Jahre“ bekannt, damals als „Großer Sprung nach vorne“ tituliert – verhungerten 1959-1961 zwischen 20 und 30 Millionen Chinesen am Hunger; es war die schlimmste von Menschenhand verursachte Hungerkatastrophe. Nach Maos Tod 1976 ebnete sein Nachfolger Deng Xiaoping den Weg in die Marktwirtschaft, ohne offiziell vom Kommunismus als Staatsideologie abzurücken. Auf die wirtschaftliche Öffnung folgte allerdings keine demokratiepolitische: Studentenproteste am Tian’anmen-Platz ließ Deng 1989 brutal niederschlagen – die Anzahl der Toten ist bis heute nicht bekannt. Berühmt wurde das Foto eines jungen Mannes, der sich den heranrollenden Panzern stoisch in den Weg stellte. Zwanzig Jahre später machte sich das US-Dokumentationsmagazin „Frontline“ auf die Suche nach dem Mann:

http://www.pbs.org/wgbh/pages/frontline/tankman/