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20. Februar 1811

Österreich erklärt den Staatsbankrott

Am 20. Februar 1811 musste das Kaisertum Österreich den Staatsbankrott erklären. Zu den Gründen zählten ausufernde Ausgaben für Kriegsführung und Militär, viel zu geringe Staatseinnahmen und nicht zuletzt die Tatsache, dass Geld, wenn es gerade knapp wurde, einfach nachgedruckt wurde. Der Krieg gegen Napoleon brach dem Staatshaushalt endgültig das Genick: Gebietsverluste und Reparationszahlungen ließen die sich im Umlauf befindene Geldmenge verzehnfachen. Alle Versuche das Schlimmste zu verhindern kamen bereits zu spät. Die Abwertung des umlaufenden Papiergeldes konnte den Bankrott nicht abwenden. Zu den großen Verlierern der Staatspleite zählten nicht nur die Schwächsten und der Mittelstand. Fritz von Fries, der wohlhabendste Mann Österreichs verbrachte seinen Lebensabend in einem Pariser Armenasyl und Beethoven soll in Erbitterung über seine finanziellen Verluste die „Wut über den verlorenen Groschen“ komponiert haben: